

Gebären schmerzt. Ja.
Nach QUAG-Erhebungen benötigten 83,6 Prozent der Erstgebärenden und 95,6 Prozent der Mehrgebärenden in der außerklinischen Geburtshilfe aber keine Schmerz- oder Entspannungsmittel.
Schmerzerleichterung beginnt mit dem Loslassen können, dem Vertrauen in die eigenen Kräfte und dem Vertrauen in die Geburtsvorgänge. Der eigenen Stimme folgen – dieses wird für Sie im Geburtshaus möglich sein.
Ist ein Mehr an Schmerzerleichterung notwendig, so wird Ihre Hebamme nach Befähigung Homöopathie, Akupunktur, Naturheilkunde, physikalische Maßnahmen und Massagen anbieten; schulmedizinische Mittel zur Schmerztherapie stehen nicht zur Verfügung.
Sollten Sie entscheiden, dass Sie eine andere Form von Schmerzerleichterung benötigen, so wird Ihre Hebamme Sie in die Klinik Ihrer Wahl begleiten, wo Sie dann mit den dortigen Geburtshelfern über den weiteren Verlauf der Geburt entscheiden.